Der BfO bietet zusammen mit erfahrenen Physiotherapeuten ein Training an, das speziell auf die Bedürfnisse von Osteoporose-Patienten zugeschnitten ist: das Funktionstraining. © iStockPhoto / Jacob Ammentorp Lund

Kraft vor Ausdauer

Ohne starke Muskeln, keine starken Knochen. Die Knochenstruktur passt sich den an sie gestellten Anforderungen an, der Körper hält sie nur so stabil wie nötig. Krafteinwirkungen haben den Aufbau von neuer Knochensubstanz zur Folge, Immobilität den Abbau. Regelmäßiges Training ist daher besonders wichtig für eine erfolgreiche Osteoporose-Therapie.

Doch nicht jedes Training ist effektiv. Ein Kraftausdauertraining (hohe Wiederholungszahl mit leichten Gewichten) verbessert beispielsweise die Knochenmineraldichte kaum. Empfehlenswert ist es stattdessen, mit hohen Gewichten und wenigen Wiederholungen zu arbeiten, denn: Je mehr Gewicht, desto mehr werden die Knochen gefordert – der Knochen wird stärker.

Funktionstraining – optimales Training für die Knochen

Ein optimales Osteoporose-Training fördert nicht nur den Muskelaufbau, sondern beinhaltet auch Gleichgewichtsübungen. Wer die Balance halten kann, vermeidet Stürze und damit verbundene Knochenbrüche. Der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose bietet zusammen mit erfahrenen Physiotherapeuten ein Training an, das speziell auf die Bedürfnisse von Osteoporose-Kranken zugeschnitten ist: das Funktionstraining. Es findet als Warmwassergymnastik oder Trockengymnastik statt und wird von den Selbsthilfegruppen des